Rainer J. G. Schmidt

Zu meiner Person
Der vorliegende Text wurde in der Schriftart „Koch Fraktur“ gesetzt, weil mir die ästhetische Anmutung der Frakturschrift so gefällt und ich es schade finde, daß sie heute nur noch wenig in Gebrauch sind.

Die Frakturschrift, in ihren vielen verschiedenen Ausführungen war bis zum Jahre 1941 die Standartschrift der allermeisten in Deutschland erschienen Bücher, Zeitschriften und Drucksachen.

Diese schöne, kunstvolle und bei ein wenig Übung schnell und leicht lesbare Schrift, wurde im Jahre 1941 leider durch die Nazis verboten, denn in ihrem Größenwahn wollten sie sicherstellen, daß das deutsche Schrifttum auch im Auslande leicht gelesen werden kann, wo diese typisch deutsche Schriftart größtenteils unbekannt war und ist.

Heute ist die Frakturschrift wieder erlaubt und wird gerne für Werbeschriften, Gedichte und Überschriften verwendet, wo sie auf traditionelle Werte und ästhetische Schönheit von Form und Inhalt hinweisen soll.

Sogar in meinem heimatlichen, 24-tägig erscheinenden Gemeindeboten, wird diese Schrift immer wieder mal, zum hervorheben besonderer Überschriften und Texte eingesetzt, was wir unserem liebenswerten Druckermeister Herrn Reinhard Stolz und seinem tüchtigen Schriftsetzer Herrn Heinrich Stenzl zu verdanken haben.


Namenserläuterung

Rainer ist ein männlicher Vorname und wird gedeutet als „Rat des Heerscharen“, „Heeresberater“ oder „Volksberater“. Die Herkunft leitet sich aus dem Althochdeutschen ab: ragin = der Rat, der Beschluss; heri = das Heer, der Krieger. Zusammenhänge bestehen auch mit dem Vornamen Regina und dem Wort Regierung.

Der Name „Schmidt“ ist der häufigste Name in Deutschland, noch vor Müller und Meier, wobei die Schreibweise mit „dt“ wiederum die häufigste aller Schreibweisen dieses Namens ist.


Lebenslauf von Rainer Johannes Gerhard Schmidt

1950, am 8. Juni - Geboren in Weißwasser, im niederschlesischen Oberlausitz-Kreis (DDR), als Sohn des ehemaligen Glasbläsers und damaligen Notars Bernhard Schmidt und seiner Ehefrau, der Schreibwaren-Verkäuferin Margaretha, geb. Koziol, Heimatvertriebene aus Oppeln in Oberschlesien

1957 - Eintritt in die staatliche Geschwister-Scholl-Volksschule in Weißwasser

1958 - Mitarbeit der Familie im Rahmen der bekennenden Kirche, in der katholischen Diaspora der DDR. Daraus folgte u.a. eine kritische Beobachtung durch die Stasi und eine öffentliche Herabsetzung Verächtlichmachung von uns Kindern in der Schule und heftige Angriffe unseres Vaters in der lokalen Tageszeitung.

1960 - Flucht der Familie wegen religiöser und politischer Verfolgung nach West-Berlin, ins Notaufnahmelager Marienfelde, Transfer in die BRD zu Flüchtlingslagern in Bayern (Hammelburg, Geretsried, München) unter Zurücklassung allen Hab- und Gutes und sämtlicher Verwandtschaft. Im folgenden wurden die zurückbleibenden Verwandten verhört und verschärft beobachtet. Außerdem wurde unsere Familie wegen des „Verbechens der Republikflucht“, für einige Jahre die Wiedereinreise unter Strafandrohung verwehrt.

1960 - Anerkennung der Familie als politisch und religiös Verfolgte der höchsten Kategorie A.

1961 - Der Vater findet eine Stelle als Notariatsangestellter in Passau, wo er und die Mutter im Jahre 2016 hochbetagt verstorben sind.

1962 - Mitgliedschaft bei der kath. St. Georgs-Pfadfindern im Stamm der Pfarrei St. Anton in Passau. Es folgte regelmäßige Pfadfinderlager und Großfahrten mit Gitarre und Gesang. Beförderund zum Fähnchenführer wegen herausragender Leistungen als Leiter der Lagerbauten, wie Eingangstor, Aussichtsturm, Küchenbauten usw.

1963 - Bau von hochstartfähigen Modellflugzeugen mit einer Spannweite von 120 cm.

1964-1968 - Besuch der Handels- und Wirtschafts-Schule in Passau, Abschluß mit der Mittleren-Reife.

1965 - Mitgliedschaft beim Deutschen Amateur Radio-Club und Ablegung der Prüfung zur Erlangung der Amateurfunklinzens für Kurzwellen- und UKW-Funk. Bau von Empfangs und Funk geräten. Zweiter Preis bei der Funk-Fuchsjagt im freien Gelände.

1968-1970 - Berufs-Praktikum bei der Computerfirma IBM-Deutschland in Sindelfingen/Baden-Würtemberg, zur Vorbereitung auf das Ingenieurstudium.

1969 – Gewinn des 2. Preises beim Erfinderwettbewerb „Jugend-Forscht“ mit einem neuartigem elektronischen Musikinstrument, bei dem man stufenlos alle Töne von der untersten bis zur obersten Hörgrenze erzeugen und deren Klangfarbe man verändern kann, die Schwingungsformen werden durch einen Oszillographen bildlich dargestellt.

1970 -1972 - Stipendium durch die Firama IBM zum Besuch der Technischen Oberschule in Stuttgart mit dem Abschluß der Fachgebundenen-Hochschulreife, als Voraussetzung für das Ingenieurstudium.

1972-1973 - Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer nach Bestehen der schriftlichen und mündlichen Gewissenprüfung in erster Instanz und Ableistung des zivilen Ersatzdienstes beim Bischöflichen Jugend-Seelsorge-Amt in Passau als pädagogische Mitarbeiter. Mitarbeit bei Gruppenleiterkursen und selbständige Leitung eine koedukativen Kinderfreizeit in Riedelsbach im Landkreis Cham.

1973-1976 - Studium der Sozialpädagogik, Abschluß mit dem Titel „Dipl. Sozialpädagoge (FH)“, Thema der Diplom-Arbeit: „Die Kinderfreizeit, ein sozialpädagogisches Lernfeld für Kinder und Betreuer“

1973 - Erstellung eines neuartigen Gitarrenlehrprogrammes zum Selbstunterricht der Liedbegleitung, ohne Noten, aber mit einer MC als Tonträger.

1974 - Teilnahme an einem 4-wöchigen Deutsch-Japanischen Jugendaustausch mit umfangreichem Bildungsprogramm.

1975 - Jahrespraktikum als Seelsorgehelfer in der Kath. Pfarrei St. Johann von Capistran in München-Steinhausen, im Rahmen des Studien-Schwerpunktes Jugend- und Erwachsenenbildung.

1976 - Abschluß der theologischen Zusatzausbildung mit der Berechtigung zum kath. Religionsunterricht (Missio-Canonica).

1978 - Gründung eines Versandgeschäftes für Bücher und Musikartikel - besteht teilweise bis heute.

1979 - Herausgabe des Gitarrenlehrwerkes „Der neue Weg zur Gitarre“ (mit CD, aber ohne Noten) im Schott-Verlag-Mainz, zusammen mit dem Bruder Stephan, welches bis heute das meistverkaufte Gitarrenlehrwerk deutscher Sprache ist.

1977-1980 - Tätigkeit als katholischer Religionslehrer für die Grundschule in der Grundschule München-Trudering.

1978-1982 - Regelmäßige Leitung von 3-wöchigen Kinder-Freizeit- und Erholungs-Maßnahmen im Rahmen der kath. Jugendfürsorge-München.

1979-1982 - Seelsorgehelfer und Bildungsreferent in der Studentengemeinde an der kath. Stifungs-Fachhochschule München. Organisation von Gottesdiensten, Gemeindeabenden, Tanz- und Gitarrenkursen, so wie Freizeit- und Bildungs-Wochenden und einer Pilgerreise nach Israel.

1982 - Herausgabe des 2. Gitarrenbuches „Mehr Spaß am Gitarrenspiel“ im Schott-Verlag, zusammen mit dem Bruder Stephan.

1984-2006 Ehegemeinschaft mit Clothilde, geb. Nicklaser, die mir 4 gesunde Kinder schenkte: Maria-Raphaela 1986, Johannes-Fabian 1990, Adelheid-Mareike 1992 und Johanna-Valentina-Antonella 1998.

1985 - Umzug von München-Haidhausen nach D-94360 Mitterfels, Burgstraße 7, im Bayerischen Wald, hier wohnhaft bis heute.

1985 - Erweiterung des Versandgeschäftes von Mitterfels aus, u.a. mit musikelektronischen Neuheiten.

1987 - Gründung der Ortsgruppe-Mitterfels im Bund-Naturschutz

1988 - Mitarbeit beim staatlichen Suchtarbeitskreis Straubing, Durchführung des Liedermacher-Wettbewerbes „Drug-Stop“ und Herausgabe einer MC mit Liedern gegen Sucht und Drogen

1991-2006 - Hauptberuflich Tätigkeit als Sozial- und Lebensberater beim Caritasverband in Straubing, Arbeit mit Aussiedlern, Jugendlichen, Senioren, Nichtseßhaften, Straffälligen, Schuldnern, Suchtkranken, Suizidgefährdeten usw.

1991 - Kauf und Renovierung eines alten, heruntergekommenen Anwesens im Ortszentrum von Mitterfels und Eröffnung eines eigenen Ladengeschäftes für Bücher und Musikartikel „Der Notenladen“ gegenüber der Kreismusikschule.

Tätigkeit als alternativer Gitarrenlehrer: Einfache Liedbegleitung ohne Noten, in nur 6 Wochen, mit Erfolgsgarantie, bei regelmäßiger Übungszeit von 20 Minuten täglich!

1991-2006 - Besuch einschlägiger Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Rahmen des Caritas-Bildungswerkes und anderer Anbieter z.B.: Aussiedlerarbeit, Schuldnerberatung, Spirituelle-Wegweisung, Provokative-Humor-Therapie nach Frank Farrelly und vieles andere.

1992-2008 - Mitarbeit beim Bildungswerkes des Bund-Naturschutzes-Deutschland und der Umweltstation-Schloß-Wiesenfelden in Zusammenarbeit mit meiner Studienfreundin Beater-Seitz-Weinzierl

1996 - Vortragsredner und Kursleiter im Rahmen der Caritas, bei der Volkshochschule und anderen Vereinen zu den Themen: Caritasarbeit, Sozialwesen, Arbeitssuche, Aussiedler-Problematik, Seelische-Gesundheit, Rhetorik, Kommunikation, Lebenshilfe usw.

1996 - Erlangung der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, auf dem Gebiete der Psychotherapie durch schriftliche und mündliche Prüfung beim staatlichen Gesundheitsamt Landshut.

1997-1998 - Organisation des Integrations- und Präventions-Projektes „Tanzpalast“ für Alt- und Neubürger, Einheimische und Aussiedler, großes Presse-Echo in der Tagespresse und den einschlägigen Fachzeitschriften. Ehrenamtliche Tätigkeit als Tanzlehrer für Volks- und Standarttänze, Gruppen und Paartanz

2002 - Erfolgreiche Nebentätigkeit als Arbeitsvermittler, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Straubing.

2006 - Vorzeitiger Ruhstand wegen einer schweren Wirbelsäulenerkrankung, die insgesamt 7 Operation erforderlich machte.

2008 - Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit als Kursleiter, Vortragsredner und Autor: „Die Naturgesetze der Seele“, „Gute Kommunikation im Beruf und Privatleben“, „Aggressionen bei Kinder und Jugendlichen“ usw.

2009 - Vielfältige kostenlose Beratertätigkeit in verschiedenen Internet-Foren, per E-Brief, Telefon und persönlichen Gesprächen.

2010 - Erfolgreiche Neuauflage des „Tanzpalast-Projektes“ im Rahmen des Russisch-Deutsch-Kulturkreises „Raduga“ in Straubing.

2011 - Intensivierung der freiberuflichen Tätigkeit als Diplom Sozialpädagoge mit staatlicher Psychotherapie-Erlaubnis, sowie als Gitarren-Lehrer für „unmusikalische Menschen“ - Bis heute aktives Mitglied bei dem Internet-Therapeuten-Portalen www.Psychomeda.de und Erstellung einer eigenen Netzseite: www.Rainer-JGS.de.

2012 - Monatliche Vorträge im Kneipp-Verein-Straubing zu Themen der körperlichen und seelischen Gesundheit: Gute Kommunikation, Warum Verzeihen wichtig ist, Burnout, Ärgervermeidung, Parapsychologie, Nahtoderlebnisse usw.

2012 - Intensive Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenbildung KEB: Vorträge, Gitarrenkurse, Tanzabende usw.

2013 - Raphaela, meine älteste Tochter und mein Schwiegersohn Florian, beglücken mich mit dem 1. Enkelkind Namens Noah.

2016 - Der kleine Bruder meines Enkels Noah wird geboren und bekommt den engelsgleichen Namen „Seraphin“, wird von mir aber nur „Seraphino“ genannt, weil dies deutlich männlicher klingt, besser zu rufen und als „Seraphinole“ zu verkleinern ist.
Diese Seite wurde am 06.02.2018 um 02:24:45 zuletzt aktualisiert.
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